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Checkliste – damit Ihre Google Ads
wirklich funktionieren

Sie kennen schon alle Tipps und Tricks, die im Internet zu finden sind, und sind von daher unschlagbar, wenn es darum geht, die Performance von Google Ads zu optimieren? Allerdings vergisst man schnell ein oder zwei kleine aber entscheidende Detailse. Irren ist menschlich, deshalb greifen Sie besser zu unserer Checkliste – damit Sie wirklich alles ausgelotet haben!

Die grundlegenden Dinge, die Sie (fast) auswendig kennen

1. Einrichten des Trackings

Das ist schon mal ein guter Anfang, denn das Tracking ist tatsächlich unerlässlich! Sie haben die Wahl: Entweder Sie betten den von Google Ads bereitgestellten Tracking-Code ein oder nutzen ein Tag-Management-Tool wie den Google Tag Manager (GTM). Der Code trackt Klicks oder Besuche auf Ihren Landing Pages (z.B. bei einen Kauf in einem Onlineshop oder beim Laden der Bestätigungsseite nach einer Registrierung), während Sie mit einem Tag Manager Traffic-Tracking- und Aktivitätsanalyse-Tags (wie Google Ad Tags, Facebook-Pixel oder LinkedIn Insight-Tags) direkt über eine Online-Schnittstelle verteilen. Aber Achtung! Das GTM Tool ist zwar extrem leistungsstark, benötigt aber einige Kenntnisse, um die Konfiguration aufzusetzen. Je nach dem, welches Tracking Sie einrichten möchten, ist das nämlich mehr oder weniger einfach!

2. Conversion-Verknüpfung ja, aber nicht irgendwie!

Denken Sie an den Conversion Linker, wenn Sie sich für GTM entscheiden, und implementieren Sie die Conversion-Verknüpfung, mit der Sie die Konvertierungsdaten in einem proprietären Google Analytics-Cookie speichern können. Hierbei handelt sich um ein First-Party-Cookie und nicht um ein Drittanbieter-Cookie, das gerne von den gängig genutzten Browsern blockiert wird (einschließlich Safari, der immerhin noch bei 20% des globalen mobilen Datenverkehrs eine Rolle spielt).

Wenn Sie den GTM nicht nutzen, können Sie auch Ihre Google Ads- und Google Analytics-Konten verbinden, um First-Party-Cookies zu verwenden.

3. Verbinden Sie Google Ads mit Google Search Console

Vergessen Sie auch nicht, Ihre Google Ads mit der Google Search Console zu verbinden, um sich einen Überblick über die Performance– und Möglichkeiten – des organischen und bezahlten Traffics zu verschaffen. Diese Informationen, die direkt über das Google Ads Interface verfügbar sind, sind der Schlüssel zur Optimierung Ihrer Akquisitionsstrategie – zum Beispiel um in Erfahrung zu bringen, ob es sinnvoll ist, auf die eigene Marke zu setzen oder nicht.

Tuto Google Ads

4. Ein Ziel – mehrere Anzeigen

Investieren Sie die Zeit, um mehrere Anzeigen für das gleiche Zielobjekt zu erstellen. Google empfiehlt drei Anzeigen pro Ad-Group. Aber warum? Ganz einfach: Die Suchmaschine vertauscht Ihre Anzeigen, um diejenige zu finden, die Ihre Ziele am besten umsetzt (z.B. Anzahl der Seitenbesuche, Registrierungen oder andere). Wichtig: Vergessen Sie nicht, den Anzeigenrotationsmodus auf Kampagnen- oder Anzeigengruppen-Ebene zu konfigurieren.

Tto Google Ads

Die grundlegenden Dinge, die nicht oft genug betont werden

(und die ich hier ganz bescheiden „Juliens 5 Gebote“ nenne)

1. Konfigurieren Sie die Spalten für Aktivitäts- und Performanceberichte

Jede Spalte entspricht einer relevanten KPI, die Ihren Zielen entsprechend definiert worden ist (wie die Anzahl der Transaktionen, generierter Umsatz, Anzahl der aufgerufenen Seiten usw.). Gehen Sie dabei umsichtig vor, denn diese Einstellungen müssen auf mehreren Ebenen erfolgen, also für jede Kampagne, jede Anzeigengruppe und jedes Keyword.

2. Wählen Sie richtigen Sprachen aus

Wenn Sie ein deutschsprachiges Publikum ansprechen, wählen Sie natürlich Deutsch aus. Trotzdem sollten Sie Englisch dazu nehmen, da einige User Google bevorzugt auf Englisch nutzen (diese Füchse ;-).

3. Verwenden Sie Label, um die Performance Ihrer Aktionen zu vergleichen

Sie können diese „Label“ in von Google generierten Berichten verwenden. So aggregieren Sie Informationen auf mehreren Ebenen z.B. Kampagnen, Keywords usw.

4. Konfigurieren Sie so viele Erweiterungen wie möglich

Erweiterungen machen die Anzeigen attraktiver und erhöhen Ihre Klickrate (CTR) deutlich. Von der Geolokalisierung bis zum Anrufbutton verweisen diese zusätzlichen Informationen mittels direktem Link auf eine Landing Page oder linken zu Preisangaben.

5. Setzen Sie Zielgruppenlisten ein, um User anzusprechen oder auszuschließen

Wenn Sie einen einzelnen Abo-Service anbieten, dann vergessen Sie nicht User auszuschließen, die sich bereits in Ihrer Kundendatei befinden. So optimieren Sie Ihr Budget und erhöhen dabei die CTR, was wiederum Ihren CPC verbessert. Jetzt ist aber Schluss mit den ganzen Akronymen! 🤓

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