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Google Ads vs Facebook Ads: 3 Punkte machen den Unterschied

“Google is where people go to make a decision; Facebook is where they go to avoid making a decision.”
Sie sind zu unvermeidlichen Plattformen für die Markenbildung geworden:
Ohne Google Ads und Facebook Ads ist es heute unmöglich, eine echte Marketingstrategie auszurollen. Dennoch stellt oft die Frage: Welcher dieser beider Akquisitionskanäle ist der Beste für meine Strategie? Indem man die drei wesentlichen Unterschiede in der Nutzung kennt!

Punkt 1: ein unterschiedlicher Ansatz

Der erste große Unterschied zwischen diesen beiden Plattformen ist offensichtlich: Google Ads arbeitet – was der Name schon beinhaltet – mit sogenannten Keywords. Das Prinzip? Wenn ein Nutzer z.B. nach Sneakers sucht, bietet ihm die Suchmaschine mit dem Begriff „Sneakers“ verknüpfte Anzeigen an und verweist auf die damit verlinkten Online-Shops.

Google ads results

Bei Facebook funktioniert Werbung gewissermaßen umgekehrt. Der Zweck der Anzeigen ist, den User zu inspirieren und ihn so zum Kauf anzuregen.

Oder anders gesagt: Google-Anzeigen werden auf Wunsch der Internetnutzer angezeigt, während Facebook die Profil und die Interessen seiner User nutzt, um Anzeigen einzublenden, die den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen.

Google Ads & Facebook Ads

 

Punkt 2: Schlacht um die Aufmerksamkeit

Google-Anzeigen konkurrieren mit vielen anderen Werbebotschaften. Von daher müssen sie kurz und knackig formuliert sein und direkt zur Sache kommen, um sich von der Konkurrenz abheben.

Auf Facebook hingegen geht es eher darum, Anzeigen visuell ansprechend zu verpacken. Denn üblicherweise werden die Anzeigen im Feed ausgespielt und müssen zwischen anderen Beiträgen auffallen, damit der User die für ihn bestimmte Werbung bemerkt, auch wenn er diese nicht aktiv gesucht hat. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass bei Google-Anzeigen vor allem die redaktionelle Arbeit im Vordergrund steht, während bei Facebook-Anzeigen sowohl auf Text als auch auf Grafiken Augenmerk gelegt werden sollte.

Punkt 3: Was bedeutet das für die Strategie?

Bei Google Ads werden die Werbebotschaften der verschiedenen Anbieter von den Usern unmittelbar miteinander verglichen. Aus diesem Grund sind auf den Punkt gebrachte und ansprechende Argumente die treibende Kraft, um potenzielle Kunden anzuziehen. Dazu zählen schnelle Lieferzeiten, spezielle Angebote oder bekannte Marken. Alle wichtigen Elemente sollten in der Anzeige erwähnt werden, denn sie sind entscheiden auch darüber, welche Besucher auf die Anzeige klicken sollen.

Bei Facebook-Werbeanzeigen ist die Werbebotschaft nicht unmittelbar mit denen von anderen Werbetreibenden vergleichbar, so dass man sich nicht nur auf einzelne verkaufsrelevante Argumente konzentrieren muss, sondern auch Aspekte wie z.B. Lifestyle, Stil oder Produktnutzung usw. einbringen kann.

Facebook Ads exemple

In der Facebook-Anzeige fokussieren die Argumente auf das Produkt und die Teilnahme an der spezifischen Crowdfunding-Kampagne. Dieses Format ermöglicht der Marke, sich – anstatt den Vergleich zu anderen Hosenmarken berücksichtigen zu müssen – mit extrem allgemeinen, ansprechenden Keywords zu präsentieren.

In dem o.g. Fall zeigt sich, dass eine Google-Anzeige mit Keywords wie „Travel Pants“ oder „Women’s Pants“ nur wenig Aufmerksamkeit erzeugt hätte und somit sicherlich wenig erfolgreich gewesen wäre.

Facebook Ads ist also immer dann zu empfehlen, wenn es um Werbung mit eher allgemeinen und häufig verwendeten Keywords geht. Denn die Targeting-Methode von Facebook-Werbeanzeigen gibt einem Anbieter Raum, um mehr über sein Produkt und seine Qualitäten zu sprechen, ohne dass er dabei in der Masse der Verkaufsargumente seiner Wettbewerber unterzugehen droht. 🏊‍

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