cost per click ou pay per click ?

Data Analysis

Traffic-Akquise: CPC ist nicht gleich PPC!

Digitale Marketing-Experten sorgen mit einer Akronym-Schlacht dafür, dass Sie bereits nach einem Satz abschalten? Dann lassen Sie sich von mir aufklären. Auf dem heutigen Plan stehen PPC und CPC – zwei Abkürzungen, die nicht nur sehr ähnlich klingen, sondern auch funktional sehr eng miteinander verbunden sind.

PPC und CPC: ähnlich, aber nicht gleich

Die beiden Akronyme PPC und CPC werden manchmal von Leuten „aus der Branche“ synonym verwendet – leider, denn…

Tatsächlich steht der Begriff Pay per Click (PPC) in Zusammenhang mit Plattformen, die für Akquisitionskampagnen genutzt werden (wie Google Ads, Facebook Ads, Linkedin Ads usw.). Der Werbetreibende bezahlt seine Kampagne abhängig von der Anzahl der Klicks auf einen bestimmten Inhalt (wie Banner, Video, Formular, Suchergebnis usw.).

Der Cost per Click (CPC) hingegen ist ein Indikator, der es ermöglicht zu messen, wie viel jeder Klick in einer Akquisitionskampagne kostet. Wenn Sie diesen kleinen aber feinen Unterschied verstanden haben, ist es klar, warum es nicht ganz korrekt ist zu sagen: „Ich starte nächste Woche eine CPC-Kampagne“. Auf der anderen Seite ist es ganz offensichtlich, wie eng diese beiden Begriffe miteinander verknüpft sind – oder nicht? Ich zeige Ihnen, was es heißt, wenn man sagt: „Bing ist eine PPC-Plattform, über die ich mir einen CPC von 0,50€ erhoffe.“ Los geht’s! 🌪️🌪️🌪️

Die Rolle von CPC in der PPC-Strategie: notwendig…

Wie funktioniert eine PPC-Kampagne? Zunächst wird ein Tagesbudget festgelegt, das mit bestimmten Keywords verknüpft wird. Da Ihre Wettbewerber sehr wahrscheinlich dieselben perfomanten Key Expressions (das sind diejenigen Keywords, die sehr oft in der Suchleiste eingegeben werden) einsetzen, wird der Kaufpreis der Keywords durch eine Art Auktionssystem bestimmt, so ähnlich wie an der Börse.

Ein Beispiel gefällig? Wenn „Essenlieferservice“ 🍕 0,95 € pro Klick wert ist (seufz, das war mal der CPC vor langer Zeit…) und „Ich habe Hunger“ 🤤 nur 0,25 € pro Klick kostet, dann geben Sie bei einer gleichen Anzahl von Klicks Ihr Werbebudget über 100 € im ersten Werbezeitraum schneller aus als im zweiten.

Allerdings wird die erste Kampagne, die teurer ist, wahrscheinlich mehr Konvertierungen generieren. Soweit zumindest die Theorie – denn nur, weil ein User klickt, kauft er natürlich noch lange nicht…

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah !

…aber nicht ausreichend!

Was also ist die Quintessenz des bereits Geschriebenen? Der CPC ist nicht das einzige Element, das Ihre Entscheidung, eine Anzeigenkampagne zu starten, bestimmen sollte. Wenn z.B. ein Keyword sehr teuer ist, liegt das in der Regel daran, dass viele Ihrer Wettbewerber sich bereits darauf positioniert haben – und Konversionen erzielen. Wenn Sie sich also dafür entscheiden mit einer relativ teuren Kampagne loszulegen, dann stellen Sie sich vorab die ROI-Frage!

Ihre Keyword-Strategie sollte keinesfalls auf „wir machen das einfach wie die anderen auch“ basieren. Der Return on Investment muss im Auge behalten werden – kennen Sie übrigens meinen Artikel zum ROI? ;-) – um die Wirtschaftlichkeit der Aktion für Ihr Unternehmens sicherzustellen. Die Rentabilität wird zwar durch den CPC, nicht aber ohne den gesamten Kundenpfad inklusive Konversion erreicht.

Ein echtes Kunststück! 😎

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